Die Student*innen Initiative für klare Grenzen, Konsens und sexuelle Aufklärung
The student initiative for clear boundaries, consent and sexual education
Mache mit! Get Involved!Wir helfen Jugendlichen Grenzen im sexuellen Kontext zu erkennen, zu verstehen und klar zu setzen. In unseren Workshops reden wir offen über Konsens, Druck, Mythen, Unsicherheit und allem, was dazu gehört.
We help young people recognise, understand and clearly set boundaries in a sexual context. In our workshops we talk openly about consent, pressure, myths, uncertainty and everything that comes with it.
Gemeinsam mit unseren Partnern wollen wir so Jugendliche zu einem respektvollen, empathischen und offenen Umgang mit Sexualität begleiten und ihnen ein starkes Gefühl von Selbstwirksamkeit und Selbstbestimmung vermitteln.
Together with our partners, we want to accompany young people towards a respectful, empathetic and open approach to sexuality, and give them a strong sense of self-efficacy and self-determination.
Mit unseren Peer-to-Peer basierten Workshops wollen wir jugendlichen Schulklassen ein Gespräch auf Augenhöhe ermöglichen und ihnen die Chance geben, wirklich gehört zu werden. Wir reflektieren gemeinsam über Rollenbilder, reden über Druck und Unsicherheiten und lernen, wie man ein klares „Ja“ oder „Nein“ kommunizieren kann. Wir bieten den Jugendlichen dazu handfeste Strategien, um schwierige Situationen im Dating-Kontext zu navigieren und sowohl auf sich als auch auf andere aufzupassen. Unser Fokus: offene Gespräche, echte Tools und ein Raum, in dem Jugendliche sich sicher und gehört fühlen.
With our peer-to-peer workshops we want to give young school students the chance to have conversations at eye level and to truly be heard. Together we reflect on gender roles, talk about pressure and insecurities, and learn how to clearly communicate a "yes" or "no". We offer young people concrete strategies to navigate difficult situations in a dating context and to look out for themselves as well as others. Our focus: open conversations, real tools and a space where young people feel safe and heard.
Vermittlung eines umfassenden Konsensverständnisses (Freiwilligkeit, Informiertheit, Widerrufbarkeit, Kommunikation von Zustimmung), sowie Entwicklung zentraler Kommunikationsfähigkeiten wie aktives Zuhören, klare Ausdrucksweise und respektvolle Interaktion.
Developing a comprehensive understanding of consent, including voluntariness, informed decision-making, the possibility to withdraw, and clear communication. Building essential communication skills such as active listening, respectful expression, and navigating interpersonal dynamics in relationships.
Förderung der Fähigkeit, eigene Bedürfnisse, Unsicherheiten und Belastungsgrenzen wahrzunehmen und ernst zu nehmen. Erlernen und Üben von Grenzsetzung sowie respektvollem Umgang mit den Grenzen anderer, inklusive körperlicher und emotionaler Wahrnehmung.
Strengthening the ability to recognize and take seriously one’s own needs, uncertainties, and personal limits. Learning how to communicate and set boundaries, while respecting those of others, supported by practical exercises and reflection.
Auseinandersetzung mit Geschlechterrollen, gesellschaftlichen Normen und Stereotypen sowie deren Einfluss auf Selbstbild, Beziehungen und Sexualität. Kritische Reflexion der Rolle von Pornografie und sozialen Medien, inklusive Aufklärung über Mythen, verzerrte Darstellungen und deren Wirkung auf Erwartungen und Körperbilder.
Exploring societal norms, gender roles, and stereotypes, and their impact on identity, relationships, and sexuality. Critically reflecting on the role of pornography and social media, including their influence on expectations, body image, and common misconceptions.
Vermittlung grundlegenden Wissens zu Anatomie, sexueller Gesundheit, Verhütung und sexuell übertragbaren Infektionen. Ziel ist ein sachlicher, informierter und selbstbestimmter Umgang mit dem eigenen Körper und Sexualität.
Providing essential knowledge about anatomy, sexual health, contraception, and sexually transmitted infections. Encouraging an informed, responsible, and self-determined approach to one’s body and sexuality.
Überblick über rechtliche Rahmenbedingungen sowie Sensibilisierung für Verantwortung im Umgang miteinander. Aufzeigen von lokalen Beratungs-, Unterstützungs- und Hilfsangeboten, um bei Bedarf angemessen handeln und weiterverweisen zu können.
Offering an overview of relevant legal frameworks and promoting awareness of personal and social responsibility. Introducing local counseling, support, and crisis services to ensure participants know where and how to seek help when needed.
Förderung von Selbstreflexion, Bewusstsein für unterschiedliche Lebensrealitäten und einen offenen Umgang mit Vielfalt und Ambiguität. Entwicklung von Kompetenzen im Umgang mit Konflikten, herausfordernden Situationen und Gruppendynamiken.
Fostering self-reflection and awareness of different perspectives, values, and lived experiences. Building skills to navigate conflicts, group dynamics, and challenging situations.
Die Workshops sind für Schulklassen (15–16 Jahre) konzipiert und werden von geschulten Student*innen durchgeführt. Sie ergänzen bestehende sexualpädagogische Angebote und vertiefen insbesondere Konsens, Selbstbestimmung und Kommunikation. Dabei orientieren sie sich an den WHO-Standards für Sexualpädagogik, insbesondere an den Punkten 1, 5, 7, 8, 9, 10 und 11, sowie an der Förderung von Persönlichkeitsentwicklung und Ausdrucks- bzw. Auseinandersetzungskompetenzen.
The workshops are designed for school classes (ages 15–16) and are led by trained students. They complement existing sex education offerings and deepen in particular the areas of consent, self-determination and communication. They are guided by the WHO standards for sex education, specifically points 1, 5, 7, 8, 9, 10 and 11, as well as the promotion of personal development and communicative competences.
Das Green Light Project wird von der ÖH Uni Wien und der ÖGFSSG gefördert. Zusätzlich werden wir von verschiedenen Partner*innen unterstützt. Wir freuen uns über jede weitere Hilfe – egal ob fachlich, organisatorisch oder durch Vernetzung.
The Green Light Project is funded by ÖH Uni Wien and ÖGFSSG. We are also supported by various partners. We welcome any further support — professional, organisational or through networking.